Hanf Anbau
Hanf stellt keine besonderen Ansprüche an die Bodenqualität und gedeiht fast überall. Am besten geeignet sind allerdings tiefgründige, humose, kalkhaltige Böden mit guter Wasserversorgung, die neutral bis leicht basisch sein sollten. Er hat keine besonderen Vorfruchtansprüche, ist aber selbst eine gute Vorfrucht hinsichtlich der Unkrautunterdrückung, der Auflockerung des Bodens durch sein verzweigtes Wurzelsystem und seiner hohen Selbstverträglichkeit.
Ungeeignet sind sehr arme Sandböden, Böden mit Staunässe oder kaltfeuchte Standorte. Hanf findet gute Bedingungen auf Neukulturflächen. Die besten Erträge werden im gemäßigten Klima erbracht, wobei die Jungpflanzen auch leichte Nachtfröste (bis -5°C) überstehen. Das Temperaturminimum für die Keimung liegt bei 4 – 5 ° C, was in einer nicht zu frühen Aussaat zu berücksichtigen ist.
Beim Anbau ist es wichtig, dass eine Sorte verwendet wird, die im EU-Sortenkatalog aufgelistet ist. Nur diese sind für den legalen Hanfanbau erlaubt. Der Landwirt muss das Originaletikett des Saatgutsackes an den Agrar Markt Austria (AMA) schicken um belegen zu können, dass es sich um ein ein Originalsaatgut handelt, das eben im EU-Sortenkatalog erlaubt ist. Während des Wachstums werden stichprobenweise Muster gezogen und auf THC (Tetrahydrocannabinol) untersucht.
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Hanfanbau in Hanfthal
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